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01.07.2004 Eiszeitfund in Gera
n der Geraer Neuen Straße in der Innenstadt wurden bei Straßenbauarbeiten eiszeitliche Funde gemacht. Gefunden wurde ein Eisenverhüttungsplatz mit insgesamt sieben Rennöfen.
Zusatzinformationen
21.05.2005 Das neue Stadtmuseum
ut drei Jahre hatten die Geraer ohne ihr bekanntes Stadtmuseum auskommen müssen. Das Gebäude, konzipiert als Zucht- und gleichzeitig Waisenhaus im 18. Jahrhundert, war vor die Tore der Stadt gebaut worden, da man die Zuchthäusler nicht innerhalb der Stadtmauern beherbergen wollte. Die Stadt war im Laufe der letzten gut über 200 Jahr gewachsen und aus dem Zuchthaus wurde ein Museum mitten im Stadtkern. Als eines der wenigen markanten Bauwerken der Stadt hatte es die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs, zwar nicht ganz schadlos, aber überstanden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde es im Mai 2005 der Öffentlichkeit wieder übergeben.
14.12.2006 Die Geraer Straßennamen von A bis Z
ie Straßennamen der Stadt Gera standen an diesem Donnerstag im Mittelpunkt einer Buchvorstellung im Geraer Stadtmuseum. Der Autor Siegfried Mues, bis 1999 Direktor des Museums am Geraer Museumsplatz, stellte das sehr umfangreiche und typisch für Siegfried Mues gut recherchierte Werk um 14.00 Uhr selbst vor. Er schrieb über die Entwicklung der Gassen zu Straßen, die ersten Plätze, die ersten Straßennamensschilder und erläuterte in Kurzbiographien so manchen Namensgeber einer Straße.
16.01.2007 Der Flügelaltar
as Geraer Stadtmuseum stellte ab diesem Tag den vom spätgotischen aus Sachsen stammenden Holzbildschnitzer Peter Breuer (um 1472 bis 1541) geschaffenen Flügelaltar aus. Im Mittelpunkt des Altars ist Maria mit dem Jesuskind zu sehen. Flankiert wird sie von Georg dem Drachentöter und Maria Magdalena.
03.02.2007 Münzen aus Napoleons Zeiten
ine umfangreiche Medaillen- und Münzsammlung aus der Zeit von 1800 bis 1815 wurde von Lothar Hauschild im Geraer Stadtmuseum vorgestellt.
07.02.2007 Fastnachtsbräuche im Stadtmuseum
ine Familienveranstaltung zum Thema Fastnachtsbräuche & Fastmasken führte das Geraer Stadtmuseum in den Winterferien am 7. Februar und am 9. Februar jeweils um 14.00 Uhr durch. Die Mitarbeiter des Stadtmuseums stellten Sitten und Bräuche der Fastnachtszeit vor
10.03.2007 Das Stadtmuseum lud zum Vortrag
um Familiensamstag lud das Stadtmuseum um 15.00 Uhr zu einem Lichtbildervortrag ein. Doktor Thomas Frantzke stellte eine der bedeutendsten Frauenpersönlichkeiten des Mittelalters, die Thüringer Landgräfin Elisabeth, vor.
18.03.2007 Eine Ausstellung zu Gartenstädten im Stadtmuseum
on diesem Sonntag an bis zum 15. Juli veranstaltete das Geraer Stadtmuseum eine Sonderausstellung unter dem Titel "Neue Lebenswelten !- Gartenstädte in Deutschland".
14.04.2007 Ausstellung zu Debschwitz
m Samstag dem 14.April um 15.00 Uhr wurde im Stadtmuseum am Museumsplatz 1 zu einer öffentlichen Führung durch die Kabinettausstellung "Debschwitz, vom Dorf zur Stadt" eingeladen. Die Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs Gera Ingrid Faber und Carla Römer gaben einen fundierten Einblick in die Entwicklung des Ortes Debschwitz.
14.05.2007 Kunst und Sport im Stadtmuseum
m Geraer Stadtmuseum wurde am frühen Abend des Tages die Kabinettausstellung "Turnen-Dynamik-Eleganz" eröffnet. Der Thüringer Turnerverband hatte eine kleine Kollektion von gut 20 Arbeiten ausgewählt, um die enge Verbindung von Sport und Kunst zu unterstreichen.
17.06.2007 Eine neue Skulptur für Gera
er Lions-Club schenkte den Geraer Bürgern eine Bronzeskulptur des Geraer Wappentieres, dem Löwen. Das vom Bildhauer Volkmar Kühn geschaffene Kunstwerk zierte ab diesem Zeitpunkt den Vorplatze des Geraer Stadtmuseums. Der Präsident des Lions-Clubs, Erhard Lemm, übergab den Löwen in Beisein des Mildenfuther Künstlers und in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Doktor Norbert Vornehm.
23.07.2007 Sommerferienprogramm im Stadtmuseum
is zum 24. August 2007 hieß es im Geraer Stadtmuseum "Heute wird gehext". Das Museum hatte speziell für die Sommerferienzeit für die Kinder eine Hexenwerkstatt eingerichtet. Hier konnten die Kinder lernen was alles zum richtigen "Hexen" gehört.
25.10.2007 Über die Gründung Geras
n diesem Donnerstag lud das Geraer Stadtmuseum zu einer interessanten Führung zum Thema „Stadtgründung Geras im Mittelalter“ in die Dauerausstellung ein. Anlass für die Führung durch die Museumsdirektorin Ute Heckmann war, dass vor 770 Jahren in einer Urkunde die Einwohner Geras, erstmals als „Bürger“ und ihr Ort als „Stadt“ bezeichnet worden war.
16.12.2007 Kleine Welt ganz groß
ine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Große Welt im Kleinen-Kleine Welt ganz groß. Modelle aus drei Jahrhunderten" fand an diesem Sonntag um 14.00 Uhr im Stadtmuseum Gera statt. Die Ausstellung zeigte etwa 250 aus der Sammlung des Hauses stammende Objekte. Matthias Wagner, der Museumsmitarbeiter und Initiator dieser Sonderschau stellte den Besuchern in der Führung die Objekte und ihre Geschichte vor.
31.12.2007 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 14.718 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 177.904 Besucher, das Clubzentrum Coma 37.124 Besucher, die historischen Geraer Höhler 16.043 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 259.736 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 12.896 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 17.204 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 13.079 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 5.886 Besucher, das Museum für Naturkunde 17.982, das Stadtmuseum 10.781 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 114.917 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 97.308 Besucher.
12.01.2008 Informatives zur Kartoffel
eim Familiensamstag im Geraer Stadtmuseum rankte sich alles um die essbare Knolle. Die Veranstaltung übermittelte viel Wissenswertes und war ab 15 Uhr geöffnet. Im Jahre 1648 war beim damaligen Geraer Bürgermeister Jakob Fülle die erste Kartoffel auf dem Mittagstisch gekommen. Jeder der vier Mitesser erhielt von der Kartoffel ¼. Stück.
27.01.2008 Kunst und Krempel im Stadtmuseum
as Geraer Stadtmuseum hatte an diesem Sonntag interessierten Bürgern die Möglichkeit geboten, ihre Liebhaberstücke wie Gemälde, Graphiken oder Uhren unter die Lupe nehmen zu lassen. Der Diplomrestaurator Thomas Heinecke bewertete die Gegenstände.
07.03.2008 Geraer Buchneuheiten auch in Leipzig vertreten.
eraer Verlage stellten auf der Leipziger Buchmesse drei Neuheiten auf dem aktuellen Buchmarkt vor. Zum Einen war das "Erlebniswelten-Perspektiven einer Buga", "Im Banne der Penne-400 Jahre Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 in Gera" und das umfangreiche Straßenlexikon Geras von Siegfried Mues, dem ehemaligen Direktors des Stadtmuseum, mit dem Titel "Die Straßennamen der Stadt Gera von A-Z".
16.03.2008 Führung im Stadtmuseum
as Stadtmuseum Gera lud an diesem Sonntag zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Kabinettausstellung "Geraer Stadtmotive 1960-1980" Handzeichnungen, Druckgrafik und Malerei von Lutz Ketscher, ein.
07.04.2008 Ein wahrlich altes Dokument
em "Team Gera-Chronik" wurde an diesem Tag eine "Kurzchronik der Stadt Gera" als Leihgabe der Geraer Bibliothek überlassen. Geschrieben hatte diese der ehemalige Direktor des Geraer Stadtmuseums Siegfried Mues im Jahr 1975. Die DDR existierte nur knapp 40 Jahr. Aber das, was der Museumsdirektor da offiziell verlautbaren musste hatte mit Geschichtsschreibung nur wenig zu tun. Siegfried Mues, das muss man aber ehrlicher Weise sagen, ist und war einer der angesehensten Historiker, der einen unschätzbaren Beitrag zur Geschichtserhaltung der Stadt beigetragen hat.
26.04.2008 Friedrichs alter Schreibtisch
reußenkönig Friedrich der Große (1712-1786) saß einst an dem Schreibtisch, der nun aus Gera zurück an die Preußenstiftung ging. Der reich mit Intarsien verzierte Rokoko-Tisch hat einen Wert von annähernd 600.000 Euro. Im Jahr 1999 hatte die Stadt auf Grund einer falschen Inventarnummer aus dem Jahr 1983, den Tisch an Privatleute herausgegeben, welche Rückforderungsansprüche geltend gemacht hatten.
Zusatzinformationen
06.05.2008 Das Geraer Rutheneum
n diesem Tag war es genau 400 Jahre her, dass das Geraer Gymnasium, das Rutheneum, von Heinrich Posthumus gegründet worden war. Nun wurde dort gefeiert. Ehemalige Lehrer und Schüler trafen sich in ihrer alten Schule und Frau Ute Heckmann gestaltete als Leiterin des Geraer Stadtmuseum eine Sonderausstellung mit dem Titel "Setzen, Pfeiffer!  400 Jahre Höhere Schule in Gera". Der Titel war eine Anlehnung an einen alten Ufa-Film mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944, die "Feuerzangenbowle", Dort spielte der beliebte Mime einen Johann Pfeiffer mit drei "F", "eins vor dem ei zwei nach dem ei, bitte". "Da stelle mer uns ma janz dumm ...
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11.06.2008 Suche nach dummen Kunstbanausen
s war einmal ein Geschenk des Geraer Lions-Club und nun schwer beschädigt worden. Am vorangegangenen Wochenende zwischen dem 7. und 8. Juni war der Löwen-Skulptur vor dem Geraer Stadtmuseum durch Vandalen die Schwanz abgerissen worden. Eintausend Euro Belohnung waren für Hinweise zur Ergreifung der Täter ausgesetzt worden.
23.06.2008 Reise in eine unbekannte Welt
ür die Geraer Schüler war es eine Reise in eine völlig unbekannte Welt. Die Schule zu Zeiten der DDR war so ganz anders als die Schule, welche die Schüler die erst nach der politischen Wende das Licht der Welt erblickt hatten, kannten. Ideologische Zwänge und marxistische Grundeinstellungen und vor allem die Jugendorganisationen waren mehr als fremd. Aber mal interessant zu erfahren. Sie erfuhren wie ihre Eltern die Schule im realen Sozialismus erlebt hatten hautnah und nicht aus den Erzählungen der „Alten“.
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26.06.2008 Der Löwe hatte seinen Schweif zurück
ie Löwenskulptur vor dem Geraer Stadtmuseum erhielt an diesem Tag seinen Schweif zurück. Unbekannte Vandalen hatten ihn in der Nacht zum 7. Juni des Jahres abgebrochen. Die nicht immer gleiche Metalllegierung der Skulptur hatte die Reparaturarbeiten erschwert, aber der Kunstschmied Michael Nowak bewies sein herausragendes Können bei der Arbeit.
11.07.2008 Das Ende eines kulturhistorischen Krimis
er Schreibtisch vom "Alten Fritz" ( Preußenkönig Friedrich II. 1712-1786) wurde an diesem Tag den Eigentümern für das Neue Palais in Potsdam-Sanssouci übergeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte er fast 50 Jahre im Geraer Stadtmuseum gestanden. Die Erben des Geraer Fabrikanten Bardzki hatten ihn durch einen Inventarfehler von 1983 im Jahr 1999 nach einem Restitutionsanspruch zurück erhalten und versucht ihn bei Sotheby`s zu versteigern. Damit wurde das als vermisst geltende Möbelstück erkannt und in Gera erkannte man, was für einen Schatz, Wert 600.000 Euro, man bewahrt hatte.
05.10.2008 Finissage am Sonntag
n diesem Sonntag fand letztmalig eine Führung durch die Ausstellung "Setzen Pfeiffer!-400 Jahre Höhere Schule in Gera" statt. Seit dem 6. Mai 2008 war die Ausstellung im Geraer Stadtmuseum unter der Leitung von Ute Heckmann mit großem Erfolg gezeigt worden.
09.11.2008 Gedenken an das Pogrom an den Juden der Stadt
s war an diesem Tag genau 70 Jahre her, da wütete der Nazipleps auch in Gera. Synagogen wurden 1938 zerstört und die Geraer Juden wurden vertrieben. In der Nazizeit verloren 200 Geraer Juden ihr Leben. Mit einer Feierstunde im Geraer Stadtmuseum, einer Kranzniederlegung und einem Gottesdienst in der Trinitatiskirche gedachten an diesem Tag Hunderte von Geraer Bürgern den Opfern der Judenverfolgung. Störversuche vom rechten Rand wurden geflissentlich überhört. (Pleps ist lateinisch und bezeichnete die niederen dummen und ungebildeten Bürger.)
31.12.2008 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 12.047 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 146.975 Besucher, das Clubzentrum Coma 31.983 Besucher, die historischen Geraer Höhler 12.165 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 285.401 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 10.649 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 9.956 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 7.353 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 5.447 Besucher, das Museum für Naturkunde 16.075, das Stadtmuseum 13.229 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 112.617 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 107.748 Besucher.
31.01.2009 Ein erfolgreiches Jahr für Stadtmuseum
uf ein erfolgreiches Jahr blickte das Stadtmuseum Gera samt der angeschlossenen historischen Höhler zurück. Rund 20.000 Besucher konnte man im Jahr 2009 im Stadtmuseum begrüßen. Höhepunkt war zweifellos die Komplettierung der Dauerausstellung "Rückblicke-Einblicke-Ausblicke"durch den Teil "Geschichte Geras von 1919 bis heute" gewesen. Ein weiterer Anziehungspunkt war die Sonderausstellung "Thilo Schoder und Kollegen-Bauten der Moderne in Gera", anlässlich des Bauhausjahr 2009.
19.03.2009 Die Eisenbahn machte im Stadtmuseum Station
uf den Tag genau war es 150 Jahre her, da fuhr die erste Eisenbahn in Gera ein. Das Geraer Stadtmuseum nahm das zum Anlass, die Ausstellung "Anschluss nach Europa 150 Jahre Eisenbahn in Gera" zu eröffnen. Unter anderem war die historische Hebelbank aus dem Südbahnhof und der erste Fahrplan von 1859 zu sehen. Die Eisenbahnfreunde waren begeistert, obwohl es keine Freifahrtscheine gab.
28.05.2009 Jubiläumsrundgang durch die Geraer Höhler
um Jubiläumsrundgang durch die Geraer Höhler lud an diesem Donnerstag das Geraer Stadtmuseum ein. Denn vor 20 Jahren waren die historischen Geraer Bierhöhler wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Außerdem war der Tiefkeller zwischen dem Nicolaiberg und dem Steinweg verbunden worden.Diesen 250 Meter langen Gang hatten seitdem gut 250.000 Menschen besucht.
16.06.2009 Bauten der Moderne im Stadtmuseum
nter den Thüringer Städten war Gera die Stadt mit den meisten Gebäuden des modernen Bauens. Und das, wo doch keiner der Meister oder der Schüler des legendären Bauhaus in der Stadt wirklich Hand angelegt hatte. Es war vor allem der dem Bauhaus nahe stehende Thilo Schoder, welcher einst bei Henry van de Velde in die "Lehre" ging, dem Gera diesen architektonischen Reichtum zu verdanken hatte. Diesen "Reichtum" stellte die Leiterin des Geraer Stadtmuseums, Dr. Ute Heckmann, dem Geraer Publikum nun zu Ansicht. Das versprach viel Zustimmung in Gera.
16.06.2009 Eine Entschuldigung nach 20 Jahren
n diesem Dienstag-Abend kam es im Geraer Stadtmuseum zu einer denkwürdigen Gesprächsrunde. Dort waren versammelt, Dr. Peter Schönlein (Nürnberger OB von 1987-1996), Horst Jäger (Geraer OB 1989), Dr. Norbert Schürgers (Amt für Intern. Beziehungen in Nürnberg) und Dr. Norbert Vornehm (derzeitiger OB in Gera). Neben den Alltagsbeziehungen und der Vertiefung der Partnerstadt, kam es auch zu einem emotionalen Moment. Horst Jäger sagte vor laufenden Kameras: "Es schmerzt noch immer, dass ich dich nicht begrüßt habe, als der Sonderzug von Nürnberg im Mai 1989 in Gera einrollte." Und weiter gestand er Peter Schönlein, dass er damals die Anweisung bekommen habe, sich nicht in Gera aufzuhalten. "Dafür bitte ich dich um Entschuldigung." Unter dem Applaus der Anwesenden legte Schönlein seine Hand auf den Unterarm seines sichtlich bewegten Ex-Kollegen und nahm die späte Entschuldigung an.
03.12.2009 Mehrheitliches Bekenntnis zum Kunsthaus
it der Bestätigung des Entwicklungskonzeptes der Museen der Stadt Gera 2009-2013 hatte sich der Stadtrat zur Errichtung einer Kulturmeile bekannt (mit Stimmen von "Die Kinke", SPD, Bündnis90/die Grüne und Teilen der CDU). Ein Antrag von AFG/FDP (Arbeit für Gera) zur Vertagung auf die nächste Stadtratssitzung fand keine Mehrheit. Das Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank wurde als neues Kunsthaus entwickelt und sollte zukünftig gemeinsam mit dem Otto Dix Haus die Kunstsammlung Gera repräsentieren. Das Stadtmuseum, das Museum für Naturschutz mit botanischem Garten, die Geraer Höhler und das Otto Dix Haus sollten an den derzeitigen Standorten weitergeführt und damit langfristig gesichert werden. Das Museum für Angewandte Kunst, so wurde es beschlossen sollte durch Verlegung an einen anderen Standort (Ferbersches Haus oder Orangerie) aufgewertet werden. Zur Sicherung der Eigenmittel für die Investitionsmaßnahme Kunstmuseum (Umbau Landeszentralbank) hatte der Stadtrat mit großer Mehrheit eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 774.756,- Euro im Vermögenshaushalt 2009 beschlossen.
31.12.2009 Besucherzahlen in Gera
ie Freizeiteinrichtungen waren im Jahr 2007 folgendermaßen frequentiert. Der Botanische Garten zählte 11.955 Besucher, die Bühnen der Stadt Gera 167.676 Besucher, das Clubzentrum Coma 33.001 Besucher, die historischen Geraer Höhler 10.605 Besucher, das Hofwiesenbad Gera 284.345 Besucher, das Kabarett "Fettnäppchen" 9.588 Gäste, die Kunstsammlung in der "Orangerie" 6.829 Interessierte, das "Otto-Dix-Haus 6.065 Besucher, das Museum für Angewandte Kunst (MAK) 2.788 Besucher, das Museum für Naturkunde 11.702, das Stadtmuseum 9.023 Gäste, die Stadt- und Regionalbibliothek 107.370 Leser und der Tierpark im Martinsgrund 100.894 Besucher.
20.01.2010 Geraer Geschichte auf russisch
as Geraer Stadtmuseum ging wieder einmal ungewöhnliche Wege der Vermittlung der Geraer Stadtgeschichte. Russische Umsiedler, welche in der Stadt eine neue Heimat gefunden hatten, erfuhren in einem Vortrag in russischer Sprache mehr über die Stadt und die reußischen Fürsten, welche einst regiert hatten. Erstaunt waren die Umsiedler jedoch, als sie erfuhren, dass einer der ersten Reußen seinen Namen auf Grund der Eheschließung mit einer Russin seinerzeit an nahm. Denn "Reußen" war der altdeutsche Ausdruck für "Russen".
10.03.2010 Ein Vortrag im Stadtmuseum
s war fast 90 Jahre her, da hatte der sogenannte Kapp-Lüttwitz-Putsch am 13. März 1920 Deutschland an den Rand eines Bürgerkrieges gebracht. Die rechtsgerichteten Putschisten waren nach fünf Tagen auch von Arbeitern aus Gera und Ostthüringen unter Einsatz des eigenen Leben niedergeschlagen worden. Mit diesem Putsch waren vermutlich schon die Weichen gestellt worden für die Machtübernahme der Nationalsozialisten 13 Jahre später im Januar 1933. An diesem Mittwoch war daher ein Vortrag und eine Diskussion mit dem Historiker Prof. Manfred Weißbecker im Geraer Stadtmuseum organisiert worden, um die Hintergründe und Folgen des Putsches zu beleuchten. Prof. Weißbecker war anerkannter Experte für die Zeit der Weimarer Republik und Autor zahlreicher Publikationen zu dem Thema.
06.04.2010 Gedenken an die Bombardierung
n diesem Tag war es nunmehr 65 Jahre her, da war die Stadt Gera von einem der verheerendsten Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges getroffen worden. Die alliierten Bomber hatten zwischen 10.15 Uhr und 10.40 Uhr an diesem Freitag in sieben Wellen mit Brand und Sprengbomben 142 Menschen getötet und 300 Wohnhäuser getroffen. Rund 8.000 Gera waren obdachlos geworden. Auch 54 gewerbliche Betriebe waren Ziel der Bomber. Auch an dem Wochenende und am 11. April 1945 waren Bomben nieder gegangen. Das Geraer Stadtmuseum veranstalte zu diesem Thema im Jahr 2010 eine Sonderausstellung.
06.04.2010 Bomber 1945 in sieben Wellen über Gera
or 65 Jahren am 6. April 1945 flogen US-amerikanische Bomber den schwersten Luftangriff auf Gera. 142 Menschen wurden getötet. Getroffen wurden 300 Wohnhäuser und 54 Gewerbebetriebe, rund 8000 Geraer waren obdachlos. Eine Ausstellung im Stadtmuseum erinnert mit Fotos und Berichten von Zeitzeugen. "Kein Tag war bisher in dieser Woche vergangen, an dem es nicht zwischen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr Fliegeralarm gegeben hätte." Mit diesen Worten beginnt der Geraer Horst Joachim seine Schilderungen über den 6. April 1945. "So ignorierte ich an diesem Freitag nicht nur den Vor-, sondern auch den Hauptalarm. Kurze Zeit nach dessen Auslösung erschien Meister Fritsche in der Werkstatt und scheuchte mich regelrecht in den Luftschutzkeller, der sich im Haus von Bäckermeister Schindler auf der anderen Straßenseite der Schuhgasse befand. Wir lauschten den Luftlagemeldungen im Radio. Da - plötzlich ein dumpfer Schlag - das Licht ging aus - das Radio ging aus. Streichhölzer wurden gesucht und die Karbidlampe angezündet - dann lautlose Stille."
01.05.2010 Nix los zum 1. Mai
u Zeiten der DDR (1949-1990) waren die Demonstrationen zum 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse, immer eine von oben bestimmte Muss-Veranstaltungen für Betriebe, Schulen und Sportorganisationen mit einem gewissen Volksfestcharakter. 20 Jahre nach der politischen Wende erreichte der Aufruf zur Mai-Demo nicht mehr so viele Menschen, es schließlich Samstag und Feiertag und da hielt man Ruhe. Ein Demonstrationszug, wenn man ihn tatsächlich so hätte bezeichnen wollen, vom Park der Jugend zum Stadtmuseum, hatte nur etwa 80 Teilnehmer. Ganze 300 Geraer erlebten dann dort die Kundgebung.
08.05.2010 Dauerausstellung zum Krieg in Gera
n diesem Tag wurde im Geraer Stadtmuseum eine Führung durch die Dauerausstellung anlässlich des 65. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges angeboten. Im Mittelpunkt stand neben dem Kriegsende auch die Befreiung vom Nationalsozialismus und die Situation Geras in der Folgezeit. Gera erlebte am 6. April 1945 den schwersten Luftangriff des Krieges und am 13. April den Evakuierungsmarsch der befreiten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar. Einen Tag später war mit dem Einmarsch der Amerikaner in die Stadt für Gera der Krieg endlich vorbei. Mehr als 3000 Geraer hatten den Krieg mit ihrem Leben bezahlt. Die Wirtschaft lag am Boden.
24.06.2010 350 Jahre Geraer Schützengesellschaft
eider existierte in Gera nie wirklich eine Urkunde über die Gründung der Geraer Schützengesellschaft, aber als gesichert konnte immer angenommen werden, dass der reußische Fürst Heinrich II. an diesem Tag vor genau 350 Jahren eine amtliche Ordnung zum Handwerks- und Freischießen erlassen hatte. Daher bildete dieser Tag den Beginn der Geraer Schützentradition. Gefeiert wurde das Jubiläum in der "Heinrichsbrücke". Auch das Geraer Stadtmuseum hatte eine Ausstellung vorbereitet.
24.06.2010 Böllerschüsse am Stadtmuseum
nüberhörbar mit schweren Böllerschüssen aus alten Gewehren, Pistolen und Kanonen, eröffneten Geraer Schützen an diesem Tag pünktlich um 18.00 Uhr ihre Jubiläumsausstellung im Geraer Stadtmuseum. Die Schau mit dem Titel "Von der Stadtwache zur Olympiade" blickte auf 350 Jahre Schützentradition in Gera zurück. Der Schützenverein gehörte zu den ältesten Vereinen in Gera, dessen historischen Erforschung allerdings noch in weiten Teilen im Dunkeln lag. Daher war es nicht einfach für die Macher, eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen.
28.09.2010 Der große Stadtplan am Bahnhof
in überdimensionaler Stadtplan am Hauptbahnhof erleichterte seit diesem Tag Reisenden und Touristen die Orientierung in Gera. 3,10 Meter hoch und 6,70 Meter breit war das das Gemeinschaftswerk des Geraer Tourismus e.V. mit Kultureinrichtungen, Kirchen, Unternehmen, dem Geraer Verkehrsbetrieb und dem Bahnhofsmanagement. Darauf zu finden waren nicht nur Straßen und Plätze in einer übersichtlich gut gekennzeichneten Karte, sondern auch die Grünanlagen und Sehenswürdigkeiten wie das Theater und das Stadtmuseum und die Einkaufszentren, die Banken, die Sportstätten und die Hotels der Stadt.
30.09.2010 Interkulturelle Wochen in Gera
u Zeiten der DDR hatten die Schüler noch das Pflichtfach "Russisch" in der Schule, welches streng benotet wurde, da man noch darauf Wert legte, dass die Sprache des "Großen Bruders" von den jungen Menschen erlernt wird. Zwanzig Jahre nach der Wende brauchte man die Sprache wieder, um Menschen mit Migrationshintergrund, welche aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen war, auch in Gera zu integrieren und sie wie in diesem Beispiel am kulturellen Leben der Stadt teilnehmen zu lassen. "Zu Gast beim Türmer" hieß die Veranstaltung des Geraer Stadtmuseums an diesem Tag, welche zu einem Rathausrundgang einlud, welcher in russischer Sprache angeboten wurde. (Der Geraer Rathausturm ist 57 Meter hoch und wurde einst von einem Türmer bewohnt, welcher die Geraer vor Gefahren wie Feuer oder kriegerische Verbände die auf die Stadt zukamen, warnte.)
27.12.2010 Malerisches Gera im Stadtmuseum
er im Bezug auf Kunst und Malerei an Gera dachte, der kam am Namen Otto Dix nicht vorbei. Das sollte man allerdings einmal, auch wenn 2011 zum Otto-Dix-Jahr gekürt worden war. Gera hatte noch andere Maler zu bieten und diese wurden nun in einer Ausstellung im Geraer Stadtmuseum gezeigt. Das Bild " Vor demBadertor", auch zu sehen in der Bildergalerie der Chronik, und etwa 110 weitere Werke der beiden Geraer Maler Heinrich Fischer und Theodor Fischer (Vater und Sohn) vermittelten dem Betrachter den bürgerlichen Alltag im Gera des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Bilder zeigten wie sich Gera schon zu dieser Zeit verändert hatte und hatten die Altstadt im Bild bewahrt, welche dann durch alliierte Bomber im letzten Kriegsjahr 1945 zerstört worden war. Das genannte Bild zeigte das Areal um das "Rutheneum seit 1608" (Goethegymnasium), wie es bis zum Abriss des Badertores im Jahr 1884 baulich Bestand hatte.
10.03.2011 Die dritte Runde um den Bürgerhaushalt
o berichtete die OTZ am 9. März 2011: "Die von großem öffentlichen Interesse begleitete Rot-Rot-Grüne Veranstaltung zur Einführung eines Bürgerhaushaltes in Gera geht in die dritte Runde. Für den 10. März werden alle Interessierten, die sich an der Erarbeitung eines städtischen Bürgerhaushaltes beteiligen wollen, wieder für 18.00 Uhr ins Stadtmuseum, Museumsplatz 1, eingeladen. Die Veranstalter erwarten als Gäste Vertreter der Projektgruppe, die die Einführung des Bürgerhaushaltes begleiten soll, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gera, Dr. Norbert Vornehm (SPD). Insbesondere soll es um weitere Fortschritte und Details des konkreten Konzepts für den Geraer Bürgerhaushalt gehen. Der Oberbürgermeister werde auch über die bisher bei ihm per E-Mail eingegangenen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger berichten, heißt es. Mit besonderer Spannung sehen die Veranstalter der Ankündigung des Oberbürgermeisters entgegen, die Herausforderungen des Bürgerhaushalts 2012 anhand der aktuellen Zahlen des Haushalts 2011 zu benennen."
19.03.2011 Der Geraer Autofrühling
chon zum mittlerweile 19. Mal war an diesem Wochenende (19. und 20. März) der Geraer Autofrühling zum Besuchermagnet in der Innenstadt geworden. Zahlreiche Händler stellten ihre neusten Modelle in der Stadt ab und so konnten die interessierten Besucher zweit Tage lang über einen großen Automarkt schreiten und den einen oder anderen Traumwagen aus der Nähe betrachten. Auf der Sorge, in der Schloßstraße, in der Bachgasse, am Stadtmuseum und vor dem Haus der Kultur (KuK) waren die Fahrzeuge zu sehen, an Orten, wo sonst striktes Parkverbot herrschte.
15.05.2011 Der Bestand des Stadtmuseum
n dem bekannten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert war seit nunmehr 133 Jahren ein Museum untergebracht. Konzipiert war der Bau als Zucht- und Waisenhaus noch außerhalb der alten Stadtmauern. Im Jahr 2011 umfasste die Sammlung des Geraer Stadtmuseums etwa 100.000 Exponate. Jedes Jahr kamen zwischen 300 und 1.500 neue Objekte hinzu. Allein das Sachwortregister war in 30 Bereiche eingeteilt, was die Suche nach bestimmten Exponaten erheblich erleichterte. Der 15. Mai 2011 war der internationale Museumstag in Gera, wo die interessierten Besucher auch mal einem Blick hinter die Kulissen werfen konnten.

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18.01.2015
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