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31.10.1865 Aus der Geraischen Zeitung
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Für den einen brachte es Vorteile

Die Existenz des Geraer Bahnhofs hatte für den Verfasser des Leserbriefes viele Vorteile.

Er schrieb:

"Es ist allbekannt, welchen Nutzen Eisenbahnen im Allgemeinen bringen, weniger bekannt dürfte sein, wie nützlich sie im Besonderen sind. Wie angenehm es zum Beispiel ist in Gera in der Nähe des Bahnhofs zu wohnen. Die Straße nach demselben ist neu und gut gepflastert. Trottoirs (Gehwege) sind angebracht, so daß man auch bei nasser Witterung trockenen Fußes einherschreiten kann. Wie ganz anders ist es bei den übrigen Eingängen der Stadt, da ist zum Beispiel vor dem Schleizer Gatter ein Stückchen Sraßenpflaster, wo man oft zerbrochen Fuhrmannswagen stehen sieht, was schadet`s ? man ist hier in der Näe des Bahnhofes ..."

(Das Schleizer Gatter ist ein ehemaliger Stadtausgang hinter dem Coma in Richtung Elster und Lusan.)

Für den anderen brachte es Nachteile

Ein Problem den Eisenbahnverkehr betreffend wurde in dieser Lesermeinung deutlich.

"Wenn auch der Übergang über die Eisenbahn in der Küchengartenallee bei den gegebenen Verhältnissen nicht unpraktischen ausgeführt worden ist, so kann man doch nicht verkennen, daß auch die Art und Weise der neuerdings dort angebrachten Pfähle zum Ziehen der Ketten und Sperrung der Straße eine Störung des freien Verkehrs herbeiführen wird ..."

Mike Strunkowski für die Gera-Chronik im Juli 2010

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18.01.2015
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